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»Im Klang verwoben«

Zwischen Seenot, Salz & Tang

Eine besondere Kooperation entwickelt sich seit dem Frühjahr 2018. Musiker und Produzent "Cis Minor" lässt sich inspirieren von meinen Gedichten und erschafft mit seinen umspielenden Klängen eine ganz eigene Interpretation, die immer wieder überraschend ist. In Kürze mündet unsere Zusammenarbeit in ein Audiobook, das unter dem Titel "Zwischen Seenot, Salz und Tang" (eine Zeile aus meinem Gedicht "Meeresstimmung") erscheinen wird.

Cover des kommenden Audiobooks mit Artwork von Cis Minor

 

Ich bin so in
Meeresstimmung:
weiß schäumend und aufgewühlt
Gedankenwogen schlagen
kalt und meterhoch
unablässig braust mir Wind
Gischt ins Gemüt
spült Meergewalt
durch mich, in mir
schäumt Angst und Wut
zwischen Seenot, Salz und Tang
schimmert rot
eine Rettungsboje
Blick greift, reißt mich,
schleudert mich raus...
Sonnenschein und blauer Himmel
überstrahlter Tag



Über die Kooperation

Nachdem Cis Minor bei SoundCloud zufällig über meine eingesprochenen Gedichte gestolpert ist, inspirierten ihn einige Vertonungen zu einer eigenen musikalischen Auslegung, die er dann mit einer Anfrage zur gemeinsamen Zusammenarbeit an mich schickte. Ich war natürlich erfreut und verzaubert. So begann im Frühjahr 2018 unsere gemeinsame Produktion von Gedichten mit klangvoller Ausgestaltung. Neben der Freude am kreativen Austausch, war uns schnell klar, dass wir die Stücke auch außerhalb von SoundCloud bekannt machen wollten - ein Audiobook scheint uns hierfür ein geeigneter Rahmen. Momentan sind wir noch vollkommen in der Produktionsphase, aber noch vor Ende des Jahres soll es das Werk in den Handel schaffen.

Über Cis Minor

Schon im Alter von drei Jahren beglückte er regelmäßig seine Eltern mit improvisierten Schlagzeug aus Küchengeräten. Diese Liebe zu Musik und innovativem Klang ist seitdem immer nur gewachsen. Lebensbestimmend war die Entscheidung, nicht nur Musik anderer Menschen zu spielen (Klavier, Fagott und Kontraforte), sondern Musik selber zu komponieren. Das macht er nun jeden Morgen früh ab 5 Uhr, bevor der Trubel des Tages beginnt. Ausser an den Tagen, an denen ihm sein kleiner Sohn auf Küchengeräten wilde Rhythmen vorspielt.